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Dades Schlucht bei Boumalne

Die Dadesschlucht von Boumalne aus gesehen bietet ein eindrucksvolles Bild





Die Dades Schlucht bei Boumalne du Dades ist eine grandiose Gebirgslandschaft und reich an farblichen Kontrasten.
Hier sollte man auf eigene Faust die Gegend erkundigen. In den Unterkünften findet man zum großen Teil sehr erfahrenen Führer, die einem die entlegenen Schätze dieser Schlucht zeigen.

In der Dades-Schlucht wachsen hauptsächlich Pappeln, Feigen, Mandeln, Nüsse, Granatäpfel und Gerste. Dies alles wirkt etwas unwirklich vor dem roten Hintergrund der Felsen und den schneebedeckten Bergen des Hohen Atlas.

Dazwischen liegen immer wieder kleine Ortschaften und Kasbahs. Diese Gebäude in alter und herkömmlicher Lehmbauweise erstellt sind hier oft besser erhalten als ausserhalb der Schlucht oder an der Hauptstrasse.

Alte Kasbahs stehen an der Strasse
Eine verfallene Kasbah auf dem Weg zur Dadesschlucht


Strassenkarte von Quarzazate nach Boumalne du Dades


An der geteerte Strasse durch den engsten und beeindruckendsten Abschnitt der Schlucht ragen die Gebirgswände steil empor.
Wichtig ist es immer langsam zu fahren, da sich an jeder Ecke etwas aussergewöhnliches finden lässt oder oftmals sich ein Eselskarren in den Weg stellt.

Boumalne ist ein lebendiger Ort mit ca. 12.000 Einwohnern 70 km westlich von Tinghir am Fuß der Gorges du Dadès.
Die Dades Schlucht windet sich etwa 45 km nach Norden. Faszinierenden Felsformationen und die gigantischen Kasbahs, von denen die meisten jedoch nicht besichtigt werden können säumen die Strasse. Sie liegen meist auf Felsenvorsprüngen rechts und links des Flusses.
Bei ausreichend Wasser kann man hin und wieder sogar Kanufahrer sehen.

Nur ein paar Kilometer nördlich von Boumalne beginnt die Einfahrt in die Dades-Schlucht.
Gleich hier befindet sich die Kasbah Ait Youl und Ait Arbi. Dire letztere ist mit Ecktürmen reich geschmückt und ist eine kleine Besichtigung wert.
Weiter nördlich bei Ait Oudinar führt die Strasse weiter durch die beeindruckenste und engste Stelle der Dades-Schlucht.
Weiter geht es nach Msemrie und Imilchil, wo im September alljährlich ein bekannter Heiratsmarkt stattfindet.

Steil bergauf geht es in die Dades-Schlucht
Einfahrt zur Dades-Schlucht an der engsten Stelle
Die enge Strasse führt liegt genau neben dem Fluss
Zwei Lastwagen kommen oft nicht aneinander vorbei


Ein unvergessliches Erlebnis ist die Einfahrt und die Serpentienenstrecke Dades Schlucht.
Je höher man kommt um so spärlicher wir die Vegetation. Man muss seine Fahrgeschwindigkeit den Straßenverhältnissen anpassen, da es viele Schlaglöcher und überschwemmte Stellen gibt.
     

Die Dades-Schlucht ist im oberen Teil sehr eindrucksvoll und man sieht schon nach wenigen Kilometern wunderschöne und gut erhaltene Kasbahs.
Sollte man die Schlucht anhand der Verhältnisse nicht ganz befahren können, so lohnt es sich auf jeden Fall bis Ait Oudinar und Ait Youl zu fahren. Es lassen sich hier auch günstige Übernachtungsmöglichkeiten mit atemberaubender Aussicht finden.
     

Bizarre Gesteinformationen in der Dades-Schlucht
Kleines Dorf in der Dades-Schlucht


Das Dades Tal am Fuß des Atlas-Gebirges besteht aus seltsame Felsenformationen, hellgrünen Palmentälern und schroffe Gebirgsspitzen in allen Formen und in Farben.
Kleine traditionelle Dörfer und atemberaubende Ansichten wechseln sich ab.

Es ist ziemlich einfach, die Dades-Schlucht zu erreichen, besonders mit einem Mietwagen. Damit ist es ein Erlebnis diese unglaubliche Landschaft mit seinem eigenen Tempo zu erforschen.
Das Dades-Tal ist auf halber Strecke zwischen Marrakesch und Erg Chebbi und so ein idealer Zwischenstopp auf dem Weg in die Wüste.

Berberdorf auf ungefähr 1.800 Metern Höhe
Verlassene Kasbah an der Schneegrenze der Dades-Schlucht


Wie weit man in die Dades-Schlucht einfahren kann ist von den Witterungsbedingungen und dem Wasserstand des Dades abhängig.
Bis zum Ort Msemrir ist die Sraße komplett asphaltiert. Die Fahrt ist bei normalen Bedingungen bis dorthin (ca. 60 Km) auch mit einem Fahrzeug ohne 4-Radantrieb möglich.

Um so überraschender ist es wenn man auf über 2.000m über dem Meeresspiegel bewohnte Kasbahs sieht. Sogar in diesem “ewigen Eis” findet man Kinder beim Fussballspielen.

Reisetipp: Kurz hinter dem größeren Marktort Msemrir geht eine Strasse nach Imilchil und eine andere führt weiter in die Todra-Schlucht.

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