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Essaouira

Blick vom Hafen auf die Stadtmauer von Essaouira

Essaouira, die blau-weiße Hafenstadt, thront direkt am Atlantik auf einem lang gestreckten Felsen.
Sie wirkt wie eine Skulptur zwischen Himmel und Wasser, Sonne und Licht.
Die weißen Häuser verschmelzen mit dem Dunst der Atlantikbrandung und die Medina mit Burgmauern, Zinnen und Kanonen beherbergt urige Restaurants, gepflegte Gassen mit Bars und heimelige idyllischen Plätze.

Essaouira ist ein Edelstein an der atlantischen Küste mit einer großen Medina ohne Autoverkehr.


Vor der Unabhängigkeit Marokkos wurde Essaouira auch Mogador genannt.
Dieser Name geht vermutlich auf die Portugiesen zurück und wird heute nur noch für die vorgelagerte ehemalige Gefängnisinsel verwendet.Essaouira liegt direkt am Atlantik und wird auch 'Windy City' genannt weil das ganze Jahr über ein starker Wind vom Atlantik her weht.
Dieser sorgt dafür, dass es Sommers nicht so heiß wird wie z.B. in Marrakesch. Die Temparaturen sind so immer erträglich.

Immer im Juni findet das große Gnaoua-Festival statt.
Neben typisch marokkanischer Musik werden auch moderne Musikrichtungen wie Pop, Jazz oder Rock von internationenal Künstlern dargeboten.

Der Eingang zur Medina von Essaouira. Hier kann man mit Blick auf den Hafen in den Bistros gemütlich einen Kaffee trinken.
Auf der Stadtmauer sind die alten Kanonen in Reih und Glied aufgestellt


Optisch wirkt Essaouira untypisch für Marokko. Die blau und weiß bemalte Häuser lassen den portugiesischen Einfluß erkennen. Auch die komplett erhaltene Altstadt hat eine stark andalusisches Aussehen.
Deutlich erkennbar sind die kulturellen Einflüsse der ehemaligen Stadtberherscher, Franzosen, Portugiesen und Berber.

Die Künstler- und Musikszene von Essaouira lockte mit seinem Flair schon Popgrößen wie die Beatles, Bob Marley, die Rolling Stones und Jimi Hendrix in ihren Bann.
Optisch wirkt Essaouira untypisch für Marokko. Die blau und weiß bemalte Häuser lassen den portugiesischen Einfluß erkennen. Auch die komplett erhaltene Altstadt hat eine stark andalusisches Aussehen.

Man erkennt zahlreiche Einflüsse französischer, portugiesischer und berberischer Besetzung. Die nächst größeren Städte sind Agadir im Norden und Marrakesch im Westen.

Die Künstler- und Musikszene von Essaouira lockte mit seinem Flair schon Popgrößen wie die Beatles, Bob Marley, die Rolling Stones und Jimi Hendrix in ihren Bann.

Essaouira das frühere Magador hat ungefähr 100.000 Einwohner und wir die Perle des Atlantiks - schöne Schlafende genannt. Die historische Altstadt ist nahezu vollständig und stark andalusisch geprägt. Die ehemalige portugisische Hafenstadt sollte man auf einer Marokko Reise auf jeden Fall besuchen.


Stadtplan von Essaouira

Essaouira ist eine der schönsten Küstenstädte von Afrika.
Die windige Stadt ist auch für seine internationalen Windsurfing-Wettbewerbe berühmt geworden.
Innerhalb der alten roten Stadtmauern von Essaouira liegt sein einzigenartiger Charme. Man sieht Kunstgalerien und Holzwerkstätten, Fischer und bunte Boote.

In der Medina von Essaouira wird frisches Fleisch und landwirtschaftliche Erzeugnisse angeboten
Kunst und kunstgewerbe findet man überall in Der Medina von Essaouira
Wrertvolles handgearbeitetes Kunsthandwerk kann man hier zu erschwinglichen Preisen kaufen
Hier werden Teppiche und Keramiken angeboten. In vielen kleinen Hinterhöfen findet man Künstlerateliers.


In den engen idyllischen Gassen von Essaouira, die sich jeweils rechtwinklig kreuzen, arbeiten Gold- und Silberschmiede sowie unzählige Kunsttischler.

Lassen Sie sich hier ausgiebig Zeit zum Verweilen.
Außerdem werden hier die berühmten Thuja-Holz-Intarsien angefertigt.

In der Essaouira ist die Straßenszene eine elektrische Mischung aus Einheimischen, die ihre Lebensmittel in den Souks kaufen, und den Fremden Besucher, die entlang die Geschäfte spazierengehen.

Im Labyrinth der kleinen Straßen kann man sich sehr schnell verirren. Essaouira ist auch ein Zentrum der lokalen Künste und Musik. Andenken die hier zum Verkauf angeboten werden sind sehr verschieden von dem, was man in Fez oder in Marrakesch finden kann.

Der Fisch im Hafen ist fangfrisch und wird in den zahlreichen Buden am Kai frisch gegrillt.

Sehenswert ist auch der Trubel im Hafen wenn die Fischauktion, meistens am frühen Vormittag, beginnt. Vom Fischereihafen gelangt man direkt zu den alten portugisischen Festungsanlagen. Diese sind eindrucksvoll von Türmen flankiert und besitzen schön gefertigte Bronzekanonen. Hier kann man stundenlang verweilen und die Seele baumeln lassen.

Die Hafenbefestigungen, wie man sie heute kennt wurde von den Potugiesen erbaut und von den herschenden Sultanen dann kontinuierlich erweitert.
Dadurch wurde der Hafen von Essaouira im 18. Jahrhunderts der größten und beudeutenste Seehafen Marokkos.


Der Fischereihafen von Essaouira ist sehr sehenswert. Heute werden dort noch Holzschiffe gebaut und renoviert.

Nach einem Spaziergang am Strand kommt man zur Ruine eines ehemaligen Wachturms. Dieser ist nur  teilweise vom Wasser umspült. Wenige Schritte weit in Richtung Diabet kommt man zu einer gut erhaltenen Ruine eines Pachas. Hier soll sogar Jimmy Hendrix abends gespielt haben.

Blick vom Hafen auf die Medina von Essaouira
Tücher in phantastiescher Farbenvielfalt werden hier verkauft
Frisch gefangener Fisch im Hafen von Essaouira
Frisch gegrillter Fisch ist hier eine Delikatesse. Es gibt viele Grillbuden und schmeckt überall sehr gut.

Essaouira wird oft als Künstlerstadt bezeichnet.
Verschiedene Kunstrichtungen aus allen Ecken der Welt haben ihre Heimat in Essaouira gefunden. Maler, Musiker und Schriftsteller haben in Essaouira ihren idealen Ort für ihre kreative Ader gefunden. In der ganzen Medina finden sich kleine Künstlerateliers als Museum unter offenen Himmel. Die Riads sind mit viel Geschmack und Schöngeist restauriert und bieten als Gästehaus oder Restaurant beschauliche Gemütlichkeit in einer unvergleichbaren Atmosphäre.

Ein Teppichhändler wartet in der Medina von Essaouira auf Kundschaft
Sonnenuntergangsstimmung an der Strandpromenade von Essaouira mit Blick auf die alte Gefängnisinsel und die Mogador Insel-Moschee


Essaouira liegt westlich von Marrakech und ist malerisch am Atlantik gelegen.
In der wunderschönen Altstadt findet man noch Werkstätten und Geschäfte, die echtes Kunsthandwerk verkaufen und nicht die Massensouvenirs wie in Agadir oder Marrakech.
Essaouira ist ein ehemaliges Piratennestes und späterer Handeshafens. Mittlerweile, seit 2001, ist auch die Medina von Essaouira Weltkulturerbe und es lohnt sich, diese auf eigene Faust zu entdecken.

Die Strandpromenade von Essaouira ist ca. 5 Km lang und beginnt am Hafen.
Baden kann man hier fast das ganze Jahr über. Im Sommer sorgen zum Teil starke Winde aus Nordosten für Abkühlung und angenehme Temperaturen. Ebenso sorgt dieser Wind für günstige Surfbedingungen. Südlich des Strandzone liegt ein großes wüstenähnliches Sanddünengebiet. Etwa einen Km vor der Küste von Essaouira liegen die Purpurinsel. Der Name stammt aus der Zeit der Purpurmanufakturen aus der Zeit des antiken Mauretanischen Reiches.

Ein schöner Ausflug führt ins 20 Km südlich gelegenen Fischerdorf Sidi Kaouki. Hier befindet sich ein herrlicher und idyllischer Strand. Ideal zum Baden und Strandwandern für Familien - auch mit kleinen Kindern.

Einen einzigartigen Baum findet man zwischen Essauoira und Agadir - Den Arganbaum.
Die Frucht des Arganbaumes enthält bis zu drei Kernen und ist etwas kleiner als eine Walnuss. Aus den Mandeln des Kerns wir das Arganöl gewonnen. Die Samen werden bei nicht all zu hoher Hitze geröstet und dann per Hand mit einer Steinmühle zermahlen.
Dieses einzigartige Arganöl mit seinem nussigen Geschmack hat inzwischen die Haute Cuisine in der gabzen Welt erreicht.
Auch in Kosmetika wird das Arganöl immer mehr verwendet.
Wenn man sich eine Flasche von diesem wertvollen Arganöl mit nach Hause nehmen will, sollte man dies in einer Kooperationen kaufen, da hier auf dem Land mit diesem Geld Frauen ein Einkommen für ihre Familie mit einbringen können, und Mädchen in diesen Kooperationen gleichzeitig eine Schulbildung zuteil wird.

Reisetipp: Bitte kein Arganöl bei Händlern an den Landstrassen kaufen, da man hier keine Kontrolle über die Qualität des wertvollen Arganöls hat.

Fährt man von Essoaouira Richtung Agadir auf der N1 nach Süden erreicht man durch eine von Arganwäldern geprägte Landschaft
Das Paradies Valley das Tal Asif Tamrhakht und die Wasserfälle von Imozzer des Ida Outanane.
Diese liegen in einem Tal und die Wasserfluten stürzen über steile Felswände in mehrere natürliche Wasserbecken.
Dies ist ein lohnenswertes Ziel für individuelle Marokko Reisen oder Ausflüge von Essaouira oder Agadir.

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