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Merzouga, Erfoud und Erg Chebbi

Ein Tuareg auf dem Weg durch die Dünen der Erg Chebbi




Bei der  kleine Oase Merzouga,   53 km südlich von Erfoud entfernt, erstrecken sich die grössten und höchsten Sanddünen Marokkos.


Zweimal am Tag, kurz vor Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, machen sich Karawanen von Touristen in Geländewagen auf den Weg in die Sahara, um die scheinbar endlose Wüste und faszinierende Farbenspiele zu erleben. Die Erg Chebbi ist ungefähr 4,5 Km breit und 38 Km lang.

Nur das erste Teilstück der Strecke nach Merzouga ist geteert. Das weitaus grössere Stück muss auf einer Piste zurückgelegt werden, die für normale Pkws nicht geeignet ist.

Als Erg bezeichnet man eine reine Sandwüste. 70% der Sahara ist jedoch eine Fels- und Steinwüste. Dann gibt es noch das Serir, das eine Kisewüste benennt.

In Marokko gibt es drei größere Erg-Wüsten.
Die Erg Chebbi bei Merzouga und die Erg Chegaga und die Erg Lihoudi. Die letzteren liegen südlich von Zagora bei M Hamid.

Das Stadttor von Rissani
Die Strassen zur Erg Chebbi sind manchmal auch unter Wasser. Geländewagen mit 4-Rad -Antrieb ist dann notwendig

Die Straße von Rissani nach Merzouga ist seit 2002 asphaltiert.
Es ist die N 13 und führt über 40 Kilometer. Zu erst ist die Strasse durch die Palmenhaine und Oasen von Rissani sehr kurvenreich. Später wird die Strecke gerade und man kann die
Dünen der Erg Chebbi bei klarem Wetter schon kilometerweit in gelben und rosarotenfarben am Horizont sehen. Je näher man an Merzouga herankommt, begegnen einem am
Straßenrand die vielen Schilder von Hotels und anderen Übernachtungsmöglichkeiten die um Kunden werben. Kurz vor dem Ortsrand von Merzouga befindet sich ein Supermarkt und
ein Motorrad- und Quadverleih.

Bei stärkeren Regenfällen kann es passieren, dass die Strecke für Fremde unpassierbar wird.
Dann hilft nur ein Umweg durch schwer passierbares Gelände, das ist eine 45 Kilometer lange Piste von Erfoud nach Merzouga (Achtung - Pistenerfahrung unbedingt notwendig), oder warten bis ein Einheimischer über die überschwemmte Passage fährt. Dann heißt es, sich den die Route durch das Wasser genau zu merken und möglichst exakt nach zu fahren.

Die große Süne von Erg Chebbi. Sie ist bis zu 150 meter hoch
Kleine Rast auf der Spitze der großen Düne

Erfoud, mit seinen ca. 24.000 Einwohnern ist die Hauptstadt des Tafilalet.
Das Tafilalet-Gebiet erstreckt sich von hier aus ca. 32 Kilimater nach Süden und hat eine Breite von 3-15 Kilometern. Es ist Marokkos größtes zusammenhängendes Oasengebiet mit angepflanzten Dattelpalmen, Obstbäumen, Gemüse und Getreide.
Das Dünengebiet der Erg Chebbi ist durchwachsen von einigen Palmen und Grasbüscheln.

Der besondere Reisetipp den man auf keinen Fall versäumen sollte:

Ein sensationelles und einmaliges kulturelles Erlebnis findet man in der Nähe von Fezna
. Hier sind die berühmten Werke des Künstlers Hannsjörg Voth zu besichtigen.
Die Himmelstreppe
Die goldene Spirale
Die Stadt des Orion

Eine verherige Anmeldung ist unbedingt notwendig.
Nähere Informationen unter www.hannsjoerg-voth.de/10_besucherinfo_marokko.html



Strassenkarte von Rissani nach Merzouga an der Grenze zu Algerien


Die beste Reisezeit für den Urlaub in der marokkanischen Sahara ist Herbst und Frühling.
Der Sommer wird von vielen Reisenden genutzt, um von der heilenden Kraft des heißen Wüstensandes zu profitieren. Viele Rheumakranke kommen in den Sommermonaten um sich im Sand einbetten zu lassen und sich zu erholen.

Sanddüne Erg Chebbi in der Wüste Sahara.

Die Wanderdüne Erg Chebbi in Merzouga ist die größte Wanderdüne Marokkos, stellenweise mit Treibsand, deshalb ist es besser einen Führer dabei zu haben der den richtigen Weg zeigt.Die Düne ist bis zu ca. 150 m hoch und etwa einen Kilometer lang.

Sonnenuntergang in der Sahara neben einem Tuareg. Eines der schönsten Erlebnisse in der Erg Chebbi
Wir gehen auf Erkundungstour mit einem Jeep durch die Sand- und Steinwüste


Am Rand der Erg Chebbi hat man sich inzwischen auf den täglichen Touristenansturm eingestellt, es gibt Restaurants und ein paar einfachere Hotels.

Wer etwas Zeit mitbringt, sollte übernachten, denn es ist ein Erlebnis, die Dünen, die teilweise eine Höhe von bis zu 100 m erreichen, bei unterschiedlichem Tageslicht zu betrachten.
Der Kontrast zwischen der dunklen Farbe der Steinwüste und dem Ockerrosa der Sandhügel ist am späten Nachmittag besonders faszinierend.

Einsamkeit kann man hier allerdings kaum geniessen, denn selbst bei längeren Wanderungen wird man meist von Jungen aus Merzouga begleitet, die die Touristen führen wollen.
Nach Osten reicht der Blick bis nach Algerien.

Kinder von Berbernomaden auf dem Weg nach Hause
Kasbahs in der Erg Chebbi, hier kann man gut und mit Komfort übernachten
Kirz nach der Wüste beginnt wieder das Atlas Gebirge mit seiner grossartigen Formenvielfalt
Die erste Vegetation nach der Wüste vor dem atemberaubenden Hintergrund des Atlas Gebirges


In den zahlreichen Oasen gibt es viele Hotels und Pensionen.

Die Übernachtung in einem traditionellen Berberzelt ist ein unvergessliches Erlebnis.
Die Preise variieren und sind meistens auch verhandelbar.

Hier sind einige interessante Internetadressen zur Vorbereitung und Information für Marokko Reisen in die Erg Chebbi:

Kasbah Le Touarg gegenüber der großen Sanddüne www.kasbahletouareg.com
Bei Chez Sadoq kann man stimmungsvoll in Berberzelten übernachten www.chezsadoq.com
Das Chez Tonton befindet sich in unmittelbarer Umgebung des Supermarktes cttm.pagesperso-orange.fr


Reisetipp:

Wenn man mit einem Leihwagen unterwegs ist kann man den beeindruckenden Sonnenuntergang und Sonnenaufgang ruhiger und wesentlich stimmungsvoller direkt in den Dünen und abseits des großen Touristentrubels auf den zahlreichen Campingplätzen am Rande der Erg Chebbi genießen. Dies ist ein absoluter Höhpunkt von Marokko Reisen auf eigen Faust.

Reisetipp:

Auf der Straße von Errachidia nach Erfoud lohnt sich ein Abstecher zur blauen Quelle von Meski.
20 Kilometer südlich von Errachidia entspringt zischen Felsen und Palmen die Quelle
Der Fluss erreicht durch einige Steinbecken in einem Taleinschnitt der von Palmen umsäumt ist ein größeres Wasserbecken in dem man Baden kann. Hier kann man auf einem Campingplatz mit einem kleinen Restaurant übernachten.


Fährt man weiter von Merzouga nach Zagora verlässt man sehr schnell die Wüstenlandschaft der Sahara.

Bald Türmen sich wieder die Berge des Atlasgebirges auf. Auf dieser Strecke nimmt die Vegetation allmählich wieder zu und bizarre Gebirgsformationen sind zu sehen.

Aktuelle Reiseangebote und Schnäppchen

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