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Zagora und das Draatal

Das Draatal bei Zagora ist eine fruchtbare Oase






Die Oasestadt Zagora ist ein idealer Ausgangspunkt um eine Reise in die Sahara zu beginnen.

Zagora war früher eine Karawanenstation.
Mit ca. 40 000 Einwohnern ist Zagora das Zentrum des Vallée du Drâa, des Drâatals, einer Flussoase, die sich von Ouarzazate bis an den Atlantik zieht - theoretisch.

Praktisch versandet der Fluss bei M'hamid, etwa 100 km südlich von Zagora. Das Vallée du Drâa ist für viele Marokkokenner das schönste Tal des Landes.

Auf der Strasse von Quazazate nach Zagora beginnt die südliche Strasse der Kasbahs.
Das Tal der Draa ist ca. 200 Kilometer lang. Bei dem Oasendorf Agdz beginnt ein grünes und fruchtbares Band mit großen Palmenplantagen, das sich bis nach M Hamid, ebenfalls ein Oasenort, kurz vor der Grenze nach Algerien ersteckt.




Zu ihnen zählt sich auch Bernardo Bertolucci, der hier große Teile seines Filmes »Himmel über der Wüste« drehte. Wie ein grünes Band zieht sich der Fluss mit seiner Palmenoase durch die Landschaft, umgeben von hohen Bergen und unzähligen Kasbahs und Lehmdörfern.

     

Verlassene Kasbahs bei Zagora
Herrlicher Blick von Zagora über das Draatal auf das mittlere Atlasgebirge


Strassenkarte von Quarzazate nach Zagora

52 Tage bis Timbouktou ist das letztes Zeugnis einer Zeit als Zagora eine wichtige Durchgangsstationen für Karawanan war. .
Heute ist Zagora eine moderne Garnisonsstadt, die u. a. vom Tourismus lebt. Vor allem Kameltouragenturen haben sich hier niedergelassen, und so entgeht auch kaum ein Gast der Stadt den so genannten hommes bleus, den blauen Männern, die sich als Touareg ausgeben aber keine sind.

Das Draatal zwischen Zagora und Agdz gehört zu den eindrucksvollsten Landschaften in Marokko. Die aufragenden Komplexe der Kasbahs, das Palmenband entlang des Flusses und die kleinen Obstplantagen fügt sich zu einer Morgenlandphantasie aus Tausend und einer Nacht zusammen. Die Bergmassive um Zagora erreichen eine Höhe von über 1.000 meter.

Der Oasenbau wird in Zagora hauptsächlich zum Eigenbedarf betrieben. Man kann Bewässerungsanlagen beobachten bei denen durch Kanäle und Sperren die verschiedenen Gärten gleichmäßig bewässert werden. Die Stadt selber hat keine besonderen Sehenswürdigkeiten aufzuweisen, eignet sich aber hervorragend als Stützpunkt für Wüstenexkursionen.

52 Tage nach Timboukto die alte Sklavenroute ging durch Zagora
Berberfrauen rüsten zum Einkauf in Zagora
Kahle Gegend um Zagora in Richtung Algerein
Fruchtbare Oasenplantage bei Zagora

Wie durch das Hinweisschild bekannt ist man von Zagora aus in 52 Tagen mit dem Kamel in Timbuktu oder Mali.
Im 16. Jahrhundert starteten die Araber von hier aus die Eroberung Marokkos. Ebenfalls ging von hier auch die Eroberung Timbuktus aus um die Kontrolle des Goldhandels durch die Sahara zu erlangen.
Zagora war danmals eine bedeutende Zwischenstation der berühmten und legenderen Transsahara-Karawanen.

Eine große Attraktion dieser Wüstenregion um Zagora ist das Kasbah Hotel Porte au Sahara.
In der Nähe der Dünen von Tinfou findet man dieses richtige Wüstenhotel. Auf dem Dach dieses Hotels kann man durch mehrere Teleskope einen einmaligen Blick auf die Sterne ohne Streuverlust genießen. Dieses Observatorum ist in Marokko einmalig. Nähere Informationen unter www.saharasky.com

Der Markttag von Zagora ist am Mittwoch.
Es lohnt sich. Es werden hier Schafe und anderes Fleisch  neben Bergen von frischer Minze, Gemüsen und Obst verkauft. Ein heilloses durcheinander von Waren aller Art.

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