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Mausoleum Mohhammed V

Rabat
Der Hassanturm vor dem Mausoleum ist das Wahrzeichen von Rabat


Der Hassanturm ist das Wahrzeichen von Rabat.
Der Hassanturm und die dazugehörige Moschee wurden Ende des 12. Jahrhunderts in Auftrag gegeben.
Der Turm ist im romanisch-byzantinischem Stil wie die Kutubija-Moschee in Marrakesch und die Giralda in Sevilla erbaut.

Es sollte die größte Moschee in der islamischen Welt entstehen, doch durch den Tod des damals herrschenden Sultans Yacoub al Mansour kam die Moschee nie zur kompletten Vollendung. Die fast fertigen Bauten wurden 1755 durch ein Erdbeben zum großen Teil zerstört.

Am Rande der Ruinen der Moschee entstand 1967 das Mausoleum von Mohamed V. Die Grabanlage besteht aus einer Moschee, einem Mausoleum und einer Gedenkstätte mit Bildern des Königs. Die Wächter am Mausoleum sind mit Schärpen und Pluderhosen geschmückt.

Das Mausoleum wird Tag und Nacht von Wachposten  in altmaghrebinischer Uniform bewacht.
Zu Fuß  und auch zu Pferd stehen Sie am Eingang zur Esplanada der Moschee von Hassan. Der Eintritt ist auch für Nichtmuslime kostenlos möglich.

Wachen in Prachtuniformen vor dem Mausoleum
Das Mausoleum von aussen
Das Mausoleum von innen
Das Mausoleum in Rabat wird rund um die Uhr bewacht

Die sehr breiten Treppen sind aus Marmor.
Diese führen durch die gewaltigen Hufeisenbögen zu den Eingangspforten, wo die königliche Leibgarde Tag und Nacht Wache hält.

Die Kuppel des Mausoleums  ist das Meisterstück. Sie umschließt den Grabsaal. Dieser ist mit Mahagoni-Holz und Blattgold aus Deutschland belegt.

Von der Kuppel hängen bronzenen Lampe herunter. Sie erhellen das Mausoleum am Abend wie einen goldenen Schrein. Die Wände des Mausoleums sind mit 1200 qm Mosaik belegt. Dieses Mosaik enthält ca.20.000 einzelne Steine, die von Hand verlegt wurden. In dem Sarkophag in der Mitte ruht der Leichnam.

In einem anderen Sarkophag liegt sein Sohn, der 1983 gestorben ist. Der einziger Bruder von Hassan II fand ebenfalls im königlichen Mausoleum seine letzte Ruhe. Der Fußboden des Grabsaals ist mit blauem Granit belegt. Dieser ist so poliert, dass man den Fußboden für Wasser halten könnte, ja, man meinen könnte, dass der  Sarkophag auf einem Wasserspiegel schwimmt. Der Saal besitzt kunstvoll verzierte Marmorwände und eine mit Blattgold bedeckte Zedernholzkuppel.

Die ganze Anlage ist von einer dicken Mauer mit Wehrtürmen umgeben. Durch ein verhältnismäßig kleines Tor kann man sie betreten. Hier stehen Wachsoldaten in schönen traditionellen Uniformen.

  

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