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Medina

Meknes
Ein reichhaltiges Angebot an marokkanischem Kunstgewerbe findet man in den Souks von Meknes


Meknes hat ca. 500.000 Einwohner und besteht aus zwei Stadtkernen, die voneinander durch den Fluß Boufekrane getrennt sind. Meknes erhebt sich auf einer Hochebene 550 m über dem Meeresspiegel.

Die großen Souks von Meknes sind einen ausgiebigen Besuch wert.
Reihen von Gewürze in allen Formen und Farben sind kunstvoll aufgehäuft.
Eine Vielzahl von Oliven, Feigen und Datteln, warten darauf probiert zu werden an.

Für einen robusten und starken Magen lohnt sich ein Besuch der Fleischabteilung, in der Köpfe von Ziegen, Testikel des Stiers und Eingeweide des Schafs wie feine Zartheiten und Delikatessen angeboten werden.

Die alte Königsstadt Meknes  liegt in einem der landwirtschaftlich reichsten Gebiete Marokkos mit einem gesunden, milden Klima während des ganzen Jahres. Meknes ist ein wichtiges Handels- und Handwerkszentrum und ist  bekannt für seiner Weine, die durchaus die Qualität guter französischer Landweine erreichen.



Es gibt verschiedene Souks, unterteilt in unterschiedliche Abschnitte entsprechend ihren Waren; Tapisserien, Gewebe, Bric-a-brac, Zelte und schließlich auch Musikinstrumente.

Frisch Gebackenes wir in den Gassen der Medina von Meknes verkauft
Die Stadttore zur Medina von Meknes sind teilweise mit dem Auto erreichbar


Stadtplan von Meknes

In Meknes gibt es viele interessante Sehenswürdigkeiten.
Die Medina mit der farbenfrohen und belebten Rue Rouamzine, der Place El Kdim, Bab Mansur el Alauj und dem weitläufigem Place de Lalla Auda.
Auch sollte man etwas Zeit für die Gärten der Sultane Dar El Makhzen, Bab en Nouar und Bab Merah nehmen.

Ein Kutscher sucht auf dem Marktplatz nach Kundschaft
Eine ganze Halle voller Leckereien aus Zucker in den Souks von Meknes

Die Souks von Meknes gehören zu den sehenswertesten und größten in Marokko.
Hauptsächlich gehandelt werden hier Produkte aus dem Umland wie Töpferwaren, Teppiche, Weine sowie Gefäße aus Keramik und Metall.
Einen Besuch wert ist auch der große Lebensmittelmarkt. Hier findet man kunstvoll aufgetürmte Oliven- und Zitrusfruchtberge, ein überwältigendes Gemüseangebot sowie den betörenden Duft von tausenderlei Gewürzen.

Eine bedeutende Attraktion von Meknes ist das Museum Jamai.
Untergebracht in einem Gebäude des Grosswesirs Moktar, dem Onkel von König Mulai Hassan, beherbergt es Tafelgemälde, Keramiken aus dem 18. Jahrhundert fein verzierte Teller, wertvolle Handschriften, alte orientalische Möbel sowie kunstvoll bestickte Tuche und reizvolle Kleinodien.

Einang zum Königspalast von Meknes
Brunnen mit wertvollen Mosaiken neben dem Königspalst von Meknes


Der weiträumige Place Lalle Aouda liegt direkt hinter dem Bab Mansour
das mit Keramikfliesen und antiken Marmorsäulen aus Volubilis geschmückt ist. Dieser Platz war früher einmal Prozessions- und Paradeplatz. Hier findet man auch den Hauptpalast von Moulay Ismail, der aus zahlreichen Gärten, Moscheen und über 20 Einzelgebäuden bestand.



Der weiträumige Place Lalle Aouda
Prachtvolles Tor am Einagng zur Medina von Meknes


Unter den Meriniden wurde die Stadt beträchtlich vergrößert,
aber erst unter dem Alouitenherrscher Moulay Ismail von 1672 bis 1727 erlebte Meknes seine Blütezeit. Moulay Ismail ließ mit Hilfe von 30.000 Sklaven Gärten, Stadtmauern von 40 km Länge und Paläste von gewaltigen Ausmaßen bauen. Die Pforte des Bab Mansur ist die bedeutenste von Meknes und die berühmteste von ganz Nordafrika.

Nach dem Tod Moulay Ismails verlegten seine Nachfolger die Königsresidenz wieder nach Fes.
Während der Kämpfe um die Nachfolge wurden die Paläste von Meknes zerstört. Das Erdbeben von 1755 trug zur weiteren Verwüstung der Stadt bei. Erst nach 1912 bekam Meknes wieder eine entscheidende Bedeutung, als es zu einem der wichtigsten landwirtschaftlichen Zentren Marokkos wurde.

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