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Medina

Marrakesch



Die größten Souks von Marokko findet man in Marrakesch.
Am Morgen und am frühen Nachmittag kann man am gemütlichsten bummeln. Die geführten Touristengruppen sind dann noch nicht da oder gerade beim Mittagessen. Vom Djemaa el-Fna kommend gelangt man in eine kleine Gasse in der herrlich dekoriert Oliven verkauft werden.

Im Souk der Wollfärber von Marrakesch

Die Souks von Marrakesch sind ein Fest der Sinne.
Das Labyrinth der Gassen, die Vielfalt der Waren, der Farben und Gerüche, sowie das Spiel von Schatten und Licht unter den riesigen Überdachungen können einem den Atem rauben.

Beim ersten Besuch sollte man es langsam angehen lassen.
Man läßt sich durch die Hauptgassen treiben und bewundert das reichhaltige Angebot.

Bei einem zweiten Besuch sollte man die Seitengassen mit ihren Handwerkern und kleinen Werkstätten besuchen, wo traditionelle Waren hergestellt und verkauft werden.

im Gassengewirr der Medina werden alle handwerklichen Produkte Marokkos feilgeboten.
Die Gassen der Eisenschmiede sind aufgrund des rhythmischen Lärms kaum zu verfehlen.

Die Lederverarbeiter bieten ihre Produkte, Schuhe, Taschen, Gürtel im Direktverkauf an.
Im Souk der Färber sind die zwischen den Dächern der kleinen Läden an Schilfstangen zum Trocknen aufgehängten bunten Stoffe eine Augenweide.

Im Souk der Kupferschmiede werden Kupfer- und Messingerzeugnisse angeboten. Teppiche werden in der Halle nördlich der Place Rahba Kedima inmitten eines lauten Durcheinanders versteigert.
                    


Die Medina ist ein für Mitteleuropäer nicht zu durchschauendes Gewirr von Gassen und kleinen Plätzen.
Man sollte sich nicht von den Zudringlichkeiten einiger Händler abschrecken lassen, sondern es genießen die Medina zu erkunden. Der Mut einmal in kleine Seitengassen einzubiegen und nicht touristisches Terrain zu entdecken wird auf das wunderbarste belohnt. Die große Medina von Marrakesch teilt sich in einen südlichen und einen nördlichen Teil. In der südlichen Medina befindet sich das Wahrzeichen Marrakeschs, die Moschee Koutoubia mit ihrem 77 Meter hohen Minarett. Leider ist sie für Andersgläubige nicht zugänglich.  

Viele sehr repräsentative Gärten und Gebäude wurden im 12. Jahrhundert gebaut.
Die erste, ca. 10 Kilometer lange Stadtmauer erhielt Marrakesch ebenfalls zu dieser Zeit.
Die heutige Stadtmauer um die Medina umschliesst heute seinen 20 Kilometern Länge nicht nur die Altstadt aus  almoravidischer Zeit, sondern auch das jüdische Viertel, die Mellah, und die großzügig angelegten Gärten der Almohaden.

Nördlich vom Djemaa el-Fna ist der Eingang zu den Souks.
Der Eingang selber ist vom Platz aus nicht zu sehen und liegt hinter einem sehr verschachteltem Komplex von Markthallen. Gegenüber dem Café du France entlang einer Reihe von Töpferläden sieht man das reich verzierte Hauptportal zu den Souks.

Kunstvoll errichtete Gewürzpyramide
Ein Händler warten im Souk auf Kundschaft


Die Innenstadt von Marrakesch teilt sich in mehrere Gebiete, die zwei wichtigsten sind die Medina und Gueliz.
Die Medina ist wegen ihrer Märkte, Souks, Bauten und Sehenswüdigkeiten für Touristen der interessantere Teil. Gute Hotels, Bars und Restaurants findet man eher in Gueliz.

In der nördlichen Medina liegt der Palast Dar el-Glaoui, eine ehemalige Stadtresidenz des Pascha von Marrakesch, die teilweise auch der Öffentlichkeit zugänglich ist. Außerdem beinhaltet die nördliche Medina die größten Souks des Landes, auf denen wirklich alles zu kaufen ist was Marokko hergibt.

Warenanlieferung im Souk von Marrakesch
Metzgerei neben Schuhgeschäft - Kein Problem


Die Souks von Marrakesch lassen sich auch ohne Führer auf eigen Faust gefahrlos erkunden.
Es gibt eine Hauptgasse die sich nach einiger Zeit teilt. Von hier aus geht es zu den zahlreichen einzelnen Souks, die alle miteinander wiederum durch kleine Gassen verbunden sind. So findet man schnell wieder die Orientierung und findet auf die Hauptgasse ohne weitere Probleme zurück. Von dort kann man dann weitere Souks erkunden.
  

Angebot eines Keramikhändlers
Schöne Paschminaschlas findet man ünerall in den Souks von Marrakesch


Tipp: Einen in Marrakesch authentischen Souk finden man am Bab Ailen.                                                                                                                      Hier kauft die einheimische Bevölkerung ein. Man kann unbelästigt durch die Stände der Schlachter, Fischhändler, Gemüse- und Obstverkäufer schlendern und niemand versucht einem etwas aufzudrängen. Marrakesch-Feeling ohne touristische Störgeräusche.

Tipp: Lassen Sie sich einen Kaffee oder einen kleinen Imbiss im Café des Epices auf dem Place des Epices schmecken und beobachten Sie das Treiben um sich herum.


Gewürzhändler am Place des epices
Tajines und Teppiche auf dem Placr des epices
Eingang zum Souk der Teppichhändler
Wasserträger lassen sich für gutes Geld gern fotografieren


Tipp: Wenn Sie mehrere Tage in Marrakesch sind, übernachten Sie nicht nur in großen Hotels, sondern auch für ein paar Nächte in einem Riad in der Medina.
Es ist ein unvergessliches Erlebnis wie aus 1001 Nacht.

Im Inneren eines Riads.

Es ist eine eindrucksvolle Erfahrung mitten in der Medina in einer Wohnung zu übernachten. Man schließt die Tür und kein Geräusch der lärmenden Stadt dringt in diese Oase der Ruhe und Entspannung.Die Riads sind Stadtwohnungen, die in letzter Zeit anhand des touristischen Aufschwungs in Marrakesch leider im Preis erheblich angezogen haben. Es ist aber ein anderes Lebens- und Urlaubsgefühl als in den Bettenburgen der großen Hotels zu übernachten.

In alten traditionellen Häusern erlebt man orientalisches Lebensgefühl pur. Gastfreundlichkeit, diskreter Service und marokkanische Küche.

Im Inneren eines Riads in Marrakesch

Die Riads finden sich meistens im Herzen der Medina.

Diese traditionellen restaurierten Stadtvillen, hinter dicken Mauern versteckt, besitzen in feinen Farben gehaltenene Zimmer meist im oberen Stockwerk. Sie wurden mit größter Sorgfalt in prachtvolle Gästehäuser verwandelt, um ausländischen Besuchern unvergleichliche Räumlichkeiten anzubieten.

In einem Riad zu Übernachten ist auch Geschmackssache. Wer die manchmal klaustrophobiische Atmosphäre der engen Gassen nicht so behaglich findet, wird sich auch scher tun sich in einem Riad wohlzufühlen.

Anhand des Touristenbooms der letzten Jahre ist das Angebot an diesen Stadtwohnungen schierb unüberschaubar geworden.
Die Fremdenverkehrsämter halten aber eine Liste aller zu mietenden Riads bereit.


Ein besonderes Erlebnis ist ein Besuch im Complex D´ARTISANAT  Staatlich kontrolliertes Kunsthandwerk aus Marokko zu Festpreisen.
Ein Besuch ist wie das Eintauchen in die Marokkanische Kunst der letzten Jahrhunderte und den Zauber der Spezereien aus 1001 Nacht erleben.

Vasen und Bilder aus Marokko
Altes Marokkanisches Wohnzimmer
Wertvolles Marokkanisches Geschmeide
Altes marokkanisches Collier
Alter Teppich mit arabischen Schriftzeichen
Alter Marokkanischer Teppich mit Zeilen aus dem Koran
Alte Berberstatue
Berber auf Kamel

Der Complex DÀRTISANAT befindet sich unweit des Djemaa el Fna.

Unter staatlicher Leitung wird verschiedenes marokkanisches Kunsthandwerk verkauft. Handeln ist nicht möglich , es wird nur zu Festpreisen verkauft.

Bei Interesse wird in die ganze Welt verschickt. Auch das bezahlen egal mit welcher  Kreditkarte ist uneingeschränkt möglich.
Im Gegensatz zum teils billiger Importware, die in den Souks der Medina verkauft werden, findet man hier absolute Kostbarkeiten und erlesene Marokkanische Handwerkskunst.

Auch wenn man nichts kaufen will, was im übrigen sehr schwer fällt, ist es ein Genuß der besonderer Art die zum Teil sehr wertvollen und teuren Kunstgegenstände bei einem kleinen Rundgang zu genießen.

Aktuelle Reiseangebote und Schnäppchen

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